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Die Gründerwoche Deutschland 2011 ist auch Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung des Unternehmergeistes, die in diesem Jahr vom 14. bis 20. November 2011 zeitgleich in über 100 Ländern stattfindet. Eine Woche lang erhalten Gründungsinteressierte die Möglichkeit, sich im Rahmen von Workshops, Diskussionsrunden und Planspielen über Chancen und Möglichkeiten der Existenzgründung zu informieren, eigene Geschäftsideen zu entwickeln und ihr Netzwerk zu erweitern. Im vergangenen Jahr organisierten 680 Partner in Deutschland mehr als 1.000 Veranstaltungen. Etwa 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten diese Chance zum Kontakte knüpfen und erlangten erste Einblicke in die Welt des Unternehmertums.

Auch in Weil der Stadt haben Gründungsinteressierte und junge Unternehmen die Gelegenheit, sich im Rahmen der Gründerwoche Deutschland 2011 über die unternehmerische Selbständigkeit und die Existenzfestigung zu informieren. Die wandelwerkstatt der Unternehmensberatung poersch consulting beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche mit mehreren kostenfreien Veranstaltungen.

Das Beraterteam der Gründerwoche




(v.l.n.r.) Jörg Poersch, Thomas Meier, Marc Decker, Cornelia Nebbioso

Die Gründerwoche Deutschland 2011 findet im Rahmen der Initiative „Gründerland Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie statt. Ziel ist es, den Unternehmergeist zu wecken und das Gründungsklima in Deutschland weiter zu stärken. Neugegründete Unternehmen sind die Basis für gesellschaftlichen Wohlstand. Sie fördern Wettbewerb und Innovation und schaffen Arbeitsplätze.

Darum beteiligt man sich als Partner der Gründerwoche Deutschland hier am Do. 17. November bzw. Fr. 18. November mit der „Gründungs-Werkstatt“. Gründer/innen und junge Unternehmen können in halbtägigen Workshops ihre Geschäftsidee mit fachkundiger Hilfe präzisieren und optimieren.

Sie durchlaufen in einer Art Zirkeltraining verschiedene Beratungsstationen mit qualifizierten Beratern aus unterschiedlichsten Sparten. Anmeldung erforderlich! Kosten entstehen keine. Details zum Programm und zur Anmeldung finden sie hier.
Die Professional Learning Europe fand in diesem Jahr vom 20.09. bis 22.09. auf dem Messegelände in Köln statt. Am 20.09. wurde das Europäische Planspielforum vom Zentrum für Managementsimulation (ZMS) der dualen Hochschule in Stuttgart ausgerichtet. Ein Impulsvortrag wurde von mir selbst zum Thema: "Die Linie in der Linie - Ein Planspiel vor Ort in der Produktion" präsentiert.



Das Leitthema der Veranstaltung lautete: Innovation & Qualität. Hierzu schrieb ich Vorfeld der Veranstaltung folgende Gedanken auf, die ich hier heute mit Ihnen teilen möchte.

"Wenn es um die Optimierung von betrieblichen Abläufen geht, werden die Personen meistens außen vorgelassen, die direkt mit der Umsetzung der Prozesse zu tun haben. Hat ein Unternehmen das erkannt und sich dazu entschlossen, die Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess aktiv und verantwortlich einzubinden, dann eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten um mit einem innovativen Planspieleinsatz die Potentiale eines Arbeitsbereiches (hier im Beispiel ein Produktionsbereich) durch die Mitarbeiter aktiv anheben zu lassen.

Man bringt das Planspiel dazu einfach nur direkt in die Produktion. Man baut quasi „eine Linie in der Linie“. Im ausgewählten Arbeitssbereich, wird für zwei Tage die Produktion lahm gelegt und das Spielfeld wird direkt in diesem Bereich aufgebaut. Dann werden bis zu 15 Teilnehmer aus diesem und angrenzenden Bereichen wie Arbeitsvorbereitung, interne Logistik oder Entwicklung in das "kalte Wasser" der Simulation geworfen und spielen zwei Tage mit „der Linie in der Linie“. Direkt nach diesen zwei Tagen, folgen mindestens zwei Tage der konkreten Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen (KVP, KAIZEN) in diesem Produktionsbereich, bei der alle mit anpacken.

Die Maßnahmen werden aus dem Spielerlebnis vom Moderator direkt auf das reale Umfeld innerhalb des Produktionsbereiches transferiert. Diese Vorgehensweise der innovativen Verbesserung von Qualität und Produktivität aktiviert ein erhebliches Potential in der Belegschaft."