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Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 13:14 Uhr

Die unterstützende Hand

Es wird heiß in der wandelwerkstatt


poersch-consulting darf, nach einer überzeugenden Bewerbung und einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch, seit dem 01.03.2012 ein neues Mitglied zu ihrem Team zählen.

Iliyas Kalkan, immatrikuliert an der Hochschule Heilbronn für Technik, Wirtschaft und Informatik, befindet sich momentan im Studium der Wirtschaftsinformatik. Und wird dem Team im Rahmen eines Pflichtpraktikums 6 Monate zur Seite stehen. Neben den Einblicken im Tagesgeschäft, dürfen wir uns freuen Herrn Kalkan ebenfalls ein eigenes Projekt zur Verfügung stellen zu können.

Hierbei handelt es sich um die Entwicklung eines haptischen Planspiels. Über die genauen Spielinhalte und Vorgehensweisen werden Sie in regelmäßigen Abständen informiert. Neben einem festgelegten Budget werden dem Praktikanten nicht nur die Räumlichkeiten der wandelwerkstatt, sondern auch alle Utensilien und bereits vorliegende haptische Planspiele zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung des Planspiels und der Erwerb des Fachwissens erfolgt in erster Linie in Eigenarbeit, wird darüber hinaus jedoch tatkräftig von unserem Team unterstützt. Um was es sich nun explizit handelt wird noch nicht verraten. Nur soviel vorab, es wird hoffentlich nicht zu heiß in der wandelwerkstatt. Nach Freigabe durch Herrn Kalkan konnten wir zumindest folgendes Bild hochladen. Wie diese nun zusammenhängen bleibt abzuwarten und ist vorerst Ihrer eigenen Fantasie überlassen.

Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Selbstverständlich werden wir Sie auf dem Laufenden halten.


Die Professional Learning Europe fand in diesem Jahr vom 20.09. bis 22.09. auf dem Messegelände in Köln statt. Am 20.09. wurde das Europäische Planspielforum vom Zentrum für Managementsimulation (ZMS) der dualen Hochschule in Stuttgart ausgerichtet. Ein Impulsvortrag wurde von mir selbst zum Thema: "Die Linie in der Linie - Ein Planspiel vor Ort in der Produktion" präsentiert.



Das Leitthema der Veranstaltung lautete: Innovation & Qualität. Hierzu schrieb ich Vorfeld der Veranstaltung folgende Gedanken auf, die ich hier heute mit Ihnen teilen möchte.

"Wenn es um die Optimierung von betrieblichen Abläufen geht, werden die Personen meistens außen vorgelassen, die direkt mit der Umsetzung der Prozesse zu tun haben. Hat ein Unternehmen das erkannt und sich dazu entschlossen, die Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess aktiv und verantwortlich einzubinden, dann eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten um mit einem innovativen Planspieleinsatz die Potentiale eines Arbeitsbereiches (hier im Beispiel ein Produktionsbereich) durch die Mitarbeiter aktiv anheben zu lassen.

Man bringt das Planspiel dazu einfach nur direkt in die Produktion. Man baut quasi „eine Linie in der Linie“. Im ausgewählten Arbeitssbereich, wird für zwei Tage die Produktion lahm gelegt und das Spielfeld wird direkt in diesem Bereich aufgebaut. Dann werden bis zu 15 Teilnehmer aus diesem und angrenzenden Bereichen wie Arbeitsvorbereitung, interne Logistik oder Entwicklung in das "kalte Wasser" der Simulation geworfen und spielen zwei Tage mit „der Linie in der Linie“. Direkt nach diesen zwei Tagen, folgen mindestens zwei Tage der konkreten Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen (KVP, KAIZEN) in diesem Produktionsbereich, bei der alle mit anpacken.

Die Maßnahmen werden aus dem Spielerlebnis vom Moderator direkt auf das reale Umfeld innerhalb des Produktionsbereiches transferiert. Diese Vorgehensweise der innovativen Verbesserung von Qualität und Produktivität aktiviert ein erhebliches Potential in der Belegschaft."

Irritationen zum Begriff und des Einsatzes


Für gewöhnlich werden mit dem Begriff Planspiel, oder Planspiele, militärische oder politische bzw. Planspiele bei der Bundeswehr, der Feuerwehr oder Online Börseplanspiele (Planspiel Börse) assoziiert. Beim einen oder anderen flackern dann noch Erinnerungen an das Unternehmensplanspiel im Studium oder während dem Abitur auf. Das war es dann meistens auch schon.

Das Spektrum des Planspieleinsatzes in Unternehmen in der freien Wirtschaft ist jedoch um einiges weiter. Umgangssprachlich wird hier auch häufig von Business Games gesprochen, was streng genommen nicht korrekt ist, weil sich der Begriff Business Games eher auf die institutionaliserte Ausbildung und Fortbildung von betriebswirtschaftlichem Wissen bezieht, nicht jedoch auf den Planspieleinsatz in der freien Wirtschaft.

Planspiel im politischen Kontext auf Youtube



Planspiel im Kontext Produktionssysteme / Lean Production / KAIZEN



Welches Interesse hat die freie Wirtschaft an der Planspielmethodik als didaktische Quelle? Warum sollten erwachsene Menschen freiwillig solche haptischen Spielansätze zur „Fortbildung“ über sich ergehen lassen? Nun, die Antwort ist relativ einfach formuliert: Die Planspielmethodik bietet durch Ihre attraktive Bündelung anderer Schulungsmethoden, das ideale Instrument um Organisationen (und damit die beteiligten Mitarbeiter) für Veränderungsprozesse zu Qualifizieren. So einfach die Antwort, so weitreichend die Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in Betrieben. Oder kennen Sie eine Personalabteilung, die ein fertiges Planspiel in der Schublade hat? Oder eine komplette Lehrfabrik / Lernfabrik zu schulung der Mitarbeiter?

Vorteile von haptischen Planspielen in der Erwachsenenbildung in Unternehmen



  • Förderung deskreativen und vernetzten Denkens
  • Erfordert Teamstärke
  • Realitätsnähe / Gruppendynamik
  • Vorbereitung auf Veränderungen: Abbau von Barrieren
  • Mitarbeiterqualifikation, -sensibilisierung & -integration


Beispiel für eine Lernfabrik auf Basis der Planspieldidaktik auf Youtube (Ohne Ton!)



An dieser Stelle in kürze dann mehr von mir, mit einem praktischen Beispiel eines Planspieleinsatzes in der freien Wirtschaft.
Montag, den 23. Mai 2011 um 15:51 Uhr

Production Systems 2011

Production Systems 2011 – Produkteinführung Lernfabrik


Die Production Systems 2011 fand in diesem Jahr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Wie immer bot das Haus der Wirtschaft ein angenehmes und beinahe denkwürdiges Ambiente für einen Kongress. Als Leitender Entwickler der Lernfabrik Landshut (Arbeitstitel!) wurde ich von den beiden kooperierenden Unternehmen Trilogiq Deutschland GmbH und Akzente Consulting GmbHeingeladen, bei der ersten offiziellen Produktpräsentation mit dabei zu sein.



von links: Manfred Hof (Akzente Consulting), Hans Sauer (Akzente Consulting), Jörg Poersch (poersch consulting), Christian Schulz (Trilogiq), Ortwin Ruppel (Akzente Consulting)

Die Lernfabrik


Das Projekt der Lernfabrik, ist eine Kooperation zwischen den Unternehmen Trilogiq und Akzente Consulting. Als Entwickler von diversen haptischen Planspielen im Bereich Lean Production, wurde mir im Netzwerk das Vertrauen ausgesprochen, diese Aufgabe zu übernehmen. Ihren ersten offiziellen „Produktionstag“ hat die Lernfabrik am 30.09.2011 in Landshut. Übrigens sind für diesen Termin noch Plätze verfügbar.

Details

Die Lernfabrik ist eine interaktive und realistische Simulation eines repräsentativen Arbeitssystems mit entsprechenden Funktionsbereichen (Spielrollen) innerhalb einer Fabrik auf operativer und administrativer Ebene. Ziel ist es, eine Produktionslinie (inkl. logistischer Materialversorgung) für Fahrräder nach Lean Gesichtspunkten zu analysieren und anschließend einen Optimalzustand aufzubauen.

Ablauf

  • Ausgangssituation erleben
  • Optimierungsansätze entdecken
  • Schulung von Lean Methoden
  • Umbau der gesamten Lernfabrik nach Lean Gesichtspunkten
  • Nutzung des Lean Tek Systems zur Arbeitsplatzgestaltung
  • Inbetriebnahme der umgebauten Lernfabrik


So haben wir die Production Systems 2011 als ersten gemeinsamen Promotionstermin genutzt. Die Rückmeldungen der Standbesucher waren durchweg positiv. Mit dem Thema Lernfabrik, erschließen sich produzierenden Unternehmen momentan weitere Potentiale zur nutzbringenden und praxisnahen Mitarbeiterschulung.

Eines vergesse ich natürlich nicht an dieser Stelle: Den richtigen Partner für Ihre Lean Simulationen, Planspiele oder Lernfabriken finden Sie natürlich bei uns...
Im März waren wir zu Gast bei den Wirtschaftsjunioren der Regionalgruppe Hohenlohe. Zum Einsatz kam das haptische Planspiel spleen, dass von Manfred Hof (Akzente Consulting) und mir gemeinsam moderiert wurde. Ziel der Veranstaltung war es, dass Thema Prozessoptimierung anhand dieses Planspiels greifbar zu machen. Gastgeber der Veranstaltung war Herr Martin Fix (HPN - Die Verpackungstechnik GmbH) der uns zu diesem Nachmittag seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Gerade in mittelständischen Betrieben (hier vor allem die inhaber- und / oder familiengeführten Unternehmen) ist es notwendig, mit einem praxisnahen Beratungsansatz dafür zu sorgen, dass gerade diese Unternehmen von neuen Techniken und Methoden in den Bereichen Produktionsoptimierung oder der Straffung der internen Logistik profitieren. Wir haben uns an diesem Tag bemüht, unsere Erfahrung in umfangreichen Projekten für alle Teilnehmer zugänglich zu machen. Mehr Impressionen finden Sie direkt auf der Seite der Wirtschaftsjunioren Hohenlohe.

Wir bedanken uns für diesen tollen Tag und freuen uns auf die Fortsetzung am 16.06.2011.