Bereits am 13. und 14.12.2011 fand der Workshop mit Dr. Klaus Doppler unter der Flagge der sistema consulting in der Nähe von Stuttgart statt. Genauer auf dem Landgut Burg , dass ich persönlich für Veranstaltungen dieser Art nur wärmstens empfehlen kann.
Zwei Tage lang trafen sich Vertreter verschiedener mittelständischer Unternehmen zum intensiven Austausch mit den Moderatoren Dr. Klaus Doppler, Rolf Dingethal und Jörg Poersch. Wir haben uns an diesen beiden Tagen sehr intuitiv an konkreten Fallbeispielen, die von der Teilnehmergruppe als wichtig erachtet wurden, entlang gearbeitet.
Die Teilnehmer des Workshops auf dem Landgut Burg
Die Atmosphäre war für mich und für alle Teilnehmer sehr vertrauensvoll und professionell. Auch für mich selbst war dies ein wichtiger Termin, da mir die Arbeit im Netzwerk mit den Kollegen der sistema consulting GmbH sehr viel Spaß macht und ein "alter Haudegen" wir Klaus Doppler natürlich auch eine Möglichkeit ist dazu zu lernen.
Die Moderatoren (v.l.n.r.): Rolf Dingethal, Dr. Klaus Doppler, Jörg Poersch
Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich darauf, dieses Format auch in 2012 wieder gemeinsam mit meinen Kollegen anbieten zu können. Details finden Sie wie immer hier auf der Webseite.
Die Gründerwoche Deutschland 2011 ist auch Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung des Unternehmergeistes, die in diesem Jahr vom 14. bis 20. November 2011 zeitgleich in über 100 Ländern stattfindet.
Eine Woche lang erhalten Gründungsinteressierte die Möglichkeit, sich im Rahmen von Workshops, Diskussionsrunden und Planspielen über Chancen und Möglichkeiten der Existenzgründung zu informieren, eigene Geschäftsideen zu entwickeln und ihr Netzwerk zu erweitern. Im vergangenen Jahr organisierten 680 Partner in Deutschland mehr als 1.000 Veranstaltungen. Etwa 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten diese Chance zum Kontakte knüpfen und erlangten erste Einblicke in die Welt des Unternehmertums.
Auch in Weil der Stadt haben Gründungsinteressierte und junge Unternehmen die Gelegenheit, sich im Rahmen der Gründerwoche Deutschland 2011 über die unternehmerische Selbständigkeit und die Existenzfestigung zu informieren. Die wandelwerkstatt der Unternehmensberatung poersch consulting beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche mit mehreren kostenfreien Veranstaltungen.
Das Beraterteam der Gründerwoche
(v.l.n.r.) Jörg Poersch, Thomas Meier, Marc Decker, Cornelia Nebbioso
Die Gründerwoche Deutschland 2011 findet im Rahmen der Initiative „Gründerland Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie statt. Ziel ist es, den Unternehmergeist zu wecken und das Gründungsklima in Deutschland weiter zu stärken. Neugegründete Unternehmen sind die Basis für gesellschaftlichen Wohlstand. Sie fördern Wettbewerb und Innovation und schaffen Arbeitsplätze.
Darum beteiligt man sich als Partner der Gründerwoche Deutschland hier am Do. 17. November bzw. Fr. 18. November mit der „Gründungs-Werkstatt“. Gründer/innen und junge Unternehmen können in halbtägigen Workshops ihre Geschäftsidee mit fachkundiger Hilfe präzisieren und optimieren.
Sie durchlaufen in einer Art Zirkeltraining verschiedene Beratungsstationen mit qualifizierten Beratern aus unterschiedlichsten Sparten. Anmeldung erforderlich! Kosten entstehen keine. Details zum Programm und zur Anmeldung finden sie
hier.
Die
Professional Learning Europe fand in diesem Jahr vom 20.09. bis 22.09. auf dem Messegelände in Köln statt. Am 20.09. wurde das Europäische Planspielforum vom Zentrum für Managementsimulation (ZMS) der dualen Hochschule in Stuttgart ausgerichtet. Ein Impulsvortrag wurde von mir selbst zum Thema: "Die Linie in der Linie - Ein Planspiel vor Ort in der Produktion" präsentiert.
Das Leitthema der Veranstaltung lautete: Innovation & Qualität. Hierzu schrieb ich Vorfeld der Veranstaltung folgende Gedanken auf, die ich hier heute mit Ihnen teilen möchte.
"Wenn es um die Optimierung von betrieblichen Abläufen geht, werden die Personen meistens außen vorgelassen, die direkt mit der Umsetzung der Prozesse zu tun haben. Hat ein Unternehmen das erkannt und sich dazu entschlossen, die Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess aktiv und verantwortlich einzubinden, dann eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten um mit einem innovativen Planspieleinsatz die Potentiale eines Arbeitsbereiches (hier im Beispiel ein Produktionsbereich) durch die Mitarbeiter aktiv anheben zu lassen.
Man bringt das Planspiel dazu einfach nur direkt in die Produktion. Man baut quasi „eine Linie in der Linie“. Im ausgewählten Arbeitssbereich, wird für zwei Tage die Produktion lahm gelegt und das Spielfeld wird direkt in diesem Bereich aufgebaut. Dann werden bis zu 15 Teilnehmer aus diesem und angrenzenden Bereichen wie Arbeitsvorbereitung, interne Logistik oder Entwicklung in das "kalte Wasser" der Simulation geworfen und spielen zwei Tage mit „der Linie in der Linie“. Direkt nach diesen zwei Tagen, folgen mindestens zwei Tage der konkreten Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen (KVP, KAIZEN) in diesem Produktionsbereich, bei der alle mit anpacken.
Die Maßnahmen werden aus dem Spielerlebnis vom Moderator direkt auf das reale Umfeld innerhalb des Produktionsbereiches transferiert. Diese Vorgehensweise der innovativen Verbesserung von Qualität und Produktivität aktiviert ein erhebliches Potential in der Belegschaft."
Für gewöhnlich werden mit dem Begriff Planspiel, oder Planspiele, militärische oder politische bzw. Planspiele bei der Bundeswehr, der Feuerwehr oder Online Börseplanspiele (Planspiel Börse) assoziiert. Beim einen oder anderen flackern dann noch Erinnerungen an das Unternehmensplanspiel im Studium oder während dem Abitur auf. Das war es dann meistens auch schon.
Das Spektrum des Planspieleinsatzes in Unternehmen in der freien Wirtschaft ist jedoch um einiges weiter. Umgangssprachlich wird hier auch häufig von
Business Games gesprochen, was streng genommen nicht korrekt ist, weil sich der Begriff Business Games eher auf die institutionaliserte Ausbildung und Fortbildung von betriebswirtschaftlichem Wissen bezieht, nicht jedoch auf den Planspieleinsatz in der freien Wirtschaft.
Planspiel im politischen Kontext auf Youtube
Planspiel im Kontext Produktionssysteme / Lean Production / KAIZEN
Welches Interesse hat die freie Wirtschaft an der Planspielmethodik als didaktische Quelle? Warum sollten erwachsene Menschen freiwillig solche haptischen Spielansätze zur „Fortbildung“ über sich ergehen lassen? Nun, die Antwort ist relativ einfach formuliert: Die Planspielmethodik bietet durch Ihre attraktive Bündelung anderer Schulungsmethoden, das ideale Instrument um Organisationen (und damit die beteiligten Mitarbeiter) für Veränderungsprozesse zu Qualifizieren. So einfach die Antwort, so weitreichend die Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in Betrieben. Oder kennen Sie eine Personalabteilung, die ein fertiges Planspiel in der Schublade hat? Oder eine komplette Lehrfabrik / Lernfabrik zu schulung der Mitarbeiter?
Vorteile von haptischen Planspielen in der Erwachsenenbildung in Unternehmen
Förderung deskreativen und vernetzten Denkens
Erfordert Teamstärke
Realitätsnähe / Gruppendynamik
Vorbereitung auf Veränderungen: Abbau von Barrieren
Der Mai geht neigt sich dem Ende zu und für mich gab es im Mai zwei wesentliche und interessante Termine um mit Kollegen und Vertretern von Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Der eine wurde von mir bereits weiter unten beschrieben: Die Production Systems 2011 in Stuttgart. Der zweite für mich und meine Kunden interessante Termin, war das 3. Dialogforum, meines Netzwerkpartners sistema consulting, am 19.05.2011 in Stuttgart. In diesem Jahr unter dem Titel: „Die Zumutung des neuen und wie man Mitarbeiter für Change begeistert“.
Für mich selbst war das Dialogforum in der Vergangenheit bereits eine hochinteressante Veranstaltung und so habe ich in diesem Jahr die Chance genutzt selbst interessierte Kunden zu diesem Abend einzuladen. Neben dem hochkäratigen Sprecher des Abends Dr. Klaus Doppler, als einem der führenden Management- und Organisationsberater, zeichnet sich diese Veranstaltung durch eine ausgeprägte Qualität in der Durchführung und äußerst interessante und interessierte Teilnehmer aus allen Wirtschaftsbereichen aus.
Neben der hervorragenden filmischen Aufbereitung des Abends, wurden die wesentlichen Inhalte ebefalls sehr zugänglich und komprimiert durch eine freie Journalistin zusammengefasst und stehen hier zum download bereit.
Mir selbst hat der Vortrag von Herrn Dr. Doppler einiges an neuen Einsichten gebracht und an vielen Stellen musste ich auch mein eigenes Verhalten kritisch hinterfragen. Eine der wesentlichen Aussagen von Herrn Doppler an diesem Abend war, dass die Phase des „Einfrierens“ nach dem 3 Phasen Modell von Lewin aus seiner Sicht in Unternehmen komplett wegfallen muss, da sich Organisationen mit permanenten Veränderungsprozessen konfrontiert sehen. Dies hat zu einigen Irritationen im Publikum geführt. Was aus Sicht Dopplers ebenfalls positiv zu bewerten ist, da Irritation ein wesentlicher Ausgangspunkt für Veränderung ist. Wie Sie nachvollziehen können, hat der Vortrag zu sehr interessanten Diskussionen an den einzelnen Tischen geführt. Die Intensität der Diskussionen nahm durch den sehr hohen Praxisbezug der Teilnehmer noch zu und so entwickelte sich ein fundierter Erfahrungsaustausch unter Menschen, die täglich mit dem Thema Change und Change Management zu tun haben.
Um sich tiefergehend zu informieren, nutzen Sie sehr gerne die durch sistema consulting bereitgestellten Medien, die in diesem Eintrag verlinkt sind.
Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr hier in Stuttgart. Es würde mich freuen.